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FK Hansa Wittstock 1919 e.V.  |
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6. Spieltag, 19.09.2009
FK Hansa Wittstock vs. VfL Nauen |
| Nauener Trainer: "Haben uns abschlachten lassen" |
| Tore: 0:1 Marcel Bock (1.), 2:0 Jochen Meier (7.), 3:0 Oliver Drott (23.), 4:0 Oliver Gießel (38.), 5:0 Stefan Wolter (51.), 6:0 Thomas Techen (60.), 7:0 Oliver Gießel (71.), 8:0 Christopher Haak (90.) |
| Schiedsrichter: Friedrich (Potsdam) |
| Zuschauer: |
| Gelbe Karten: |
| FK Hansa Wittstock: Apitz - Drott, Haak, Strothenk, Grahlmann (Braun), Sasse (Dannehl), Meier, Backhaus, Wolter, Gießel, Bock (T. Techen) |
| VfL Nauen: Oschmann (Rademacher)- Schäfer, Gröger, Burkhardt, Krone, Seegebarth, Zantow, Kalbitz (Razniewski), Zeller, Halt (Boll), Buge |
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| Wittstock in Gala-Form |
Wittstock. Mit dem 8:0 (4:0)-Heimerfolg über den Landesliga-Absteiger VfL Nauen kletterte der FK Hansa Wittstock in der Tabelle der Landesklasse West auf Rang drei. Dabei legt die Elf von Trainer Jörg Lutter einen Traumstart hin. Bereit in der ersten Minute brachte Marcel Bock nach Zuspiel von Stefan Wolter die Heimelf in Führung. Hansa blieb am Drücker und erspielte sich zahlreiche Chancen. Eine davon nutzte Jochen Meier, der von Bock in Szene gesetzt wurde, zum 2:0 (7.). Als Libero Oliver Drott per Freistoß aus der eigenen Hälfte traf (23.), schien die Partie gelaufen. Nauens Trainer Wladimir Siverin wechselte seinen Torwart Rene Oschmann aus. "Ich wollte ihn schützen", so der Coach, der nach der Partie immer noch nicht begreifen konnte, was sich während der 90 Minuten zuvor abspielte. "Ich habe noch nie so hoch verloern. Wir haben uns richtig abschlachten lassen." Die Dossestädter überzeugten vor allem durch Pressing. "Wir haben den Gegner nicht ins Spiel kommen lassen", so Wittstocks Co-Trainer Thomas Engel. So erkämpften sich die Gastgeber auch beim 4:0 (38.) den Ball, schalteten schnell um und Oliver Gießel traf nach Zuspiel von Bock. Nach der Pause hatte die Wittstocker weiter mehr vom Spiel. Auch wenn der Gegner eine "gefällige Spielanlage" hatte, war Engel nicht bange. "Das war alles ineffektiv". Anders die Heimelf: Erst markierte Wolter nach einem Solo das 5:0 (51.), dann erhöhte Rückkehrer Thomas Techen (60.) und Gießel (71.). Die erste nennenswerte VfL-Chance notierte Engel in der 88. Minute, als Hans-Torwart Kevin Apitz einen Schuss von Christian Zantow an die Torlatte lenkte. Den Schlusspunkt in einer einseitigen Partie setzte Wittstocks Christopher Haak, der nach einem Freistoß per Kopf zum 8:0 (90.) traf. Für Nauens Trainer war es ein "rabenschwarzer Tag. Wir sind zu spät aufgewacht. Da haben die Wittstocker aus den ersten drei Chancen drei Treffer erzielt. Dass es dann schwierig wird, ins Spiel zu finden, ist ganz normal. Aber Wittstoc hat uns keine Zeit gegeben. Sie haben sofort nachgelegt, Daher ein Riesen Kompliment an Wittstock."
(Quelle: Ruppiner Anzeiger von Mario Warminski) |
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